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Debatte im Landtag über Wehrdienst und Zivildienst

Aus aktuellem Anlass debattierte der Niederösterreichische Landtag Ende Jänner 2012 über Wehrdienst und Zivildienst. Denn der Verteidigungsminister hatte "Planspiele" gestartet, die gegen Wehrdienst und Zivildienst gerichtet sind. Dabei würde allein beim Roten Kreuz Niederösterreich eine Abschaffung des Zivildienstes bis zu 50 Millionen Euro jährlich kosten. Und der Wehrdienst ist wichtig für die Sicherheit.

"Minister Darabos macht Planspiele auf Kosten der Sicherheit der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Denn die Erfahrungen aus Bayern zeigen, dass ein Ende des Wehrdiensts auch das Ende des Zivildienstes bedeutet. Damit gefährdet Darabos nicht nur die Sicherheit im Bereich der Landesverteidigung und der Katastrophenhilfe, sondern auch im Sozialbereich. Zwar sind Reformen im Bundesheer notwendig, aber ohne Wehrdienst wird es auch in Zukunft nicht gehen", erklärte Landtagsabgeordneter Mag. Lukas Mandl in der Landtagsdebatte Ende Jänner.

 

"Heute haben sich die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ein Bild machen können, dass die SPÖ Niederösterreich keine klare Position in dieser Frage beziehen will. Offensichtlich sind SP-Klubobmann Leichtfried und seine Genossen die Vorgaben aus ihrer Bundespartei und der sicherheitspolitische Irrweg von Darabos wichtiger als die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie die Sozialen Dienste in unserem Land", stellt Mandl fest.

 

"Hier befindet sich aber die Spitze der SPÖ aber auf einem Holzweg. Denn Bürgermeisterinnen und Bürgermeister quer durch alle Parteien stehen zum Wehrdienst und dem damit verbundenen Zivildienst in Österreich. Ich erinnere nur an die zahlreichen Naturkatastrophen in der Vergangenheit, die nur dank des Einsatzes des Heeres und tausender Wehrdiener zu bewältigen war. Nicht zu vergessen die sicherheitspolitische Funktion, die unsere Wehrdiener tagtäglich erfüllen. Ich denke dabei aber auch an die vielen sozialen Bereiche, in denen die Leistungen der Zivildiener nicht wegzudenken sind. Ein Wegfall der Zivildiener würde Mehrkosten in Millionenhöhe für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und ein Weniger an sozialer Wärme in unserem Land bedeuten", so Mandl.



weiterführende Links

» Artikel in noe.orf.at
» Ankündigung von Lukas Mandl auf Youtube